Chardonnay 2015 trocken - BIO-Wein - Weingut HIRTH

Art.Nr.:
26036
Lieferzeit:
ca. 3 Tage / Bezahlung: Rechnung ca. 3 Tage / Bezahlung: Rechnung
16,00 ¤
21,33 ¤ pro 1 L
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand

 


Ich will bei diesem herausragenden Wein gar nicht lange um den heißen Brei herumschreiben. Die schier unendlich lange Liste mit den Merkmalen sagt alles:
  • Fantastischer Duft nach Bananen und Maracuja
  • Herrlich saftig
  • Elegante, feine Holznote
  • Unglaublich vollmundig, trotzdem nicht schwer
  • Brave 12 Volumenprozent Alkohol – ziemlich wenig für Chardonnay
  • Angenehm wenig Säure
  • Schmelz ohne Ende
  • Ein besonders milder, langanhaltender Abgang
  • Ein Chardonnay zum Verlieben
CAPTAIN CORK (Alles über Wein) schrieb in seinem Statement:
„Was für ein Ladykiller! Unbedingt zu zweit und in der Nähe einer frisch bezogenen Schlafstätte trinken.“
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Rebsorte:
Geschmack:
Ausbau:




Abfüllung:
Alkohol in % vol.:
Säure:
Restzucker:
Verschlusstyp:
Trinktemperatur:
Allergenhinweis:
Empfohlene Speisen:




Logo Ecovin
100% Chardonnay
Trocken
Über 6 Wochen bei 16 Grad
im Edelstahltank, dann
7 Monate in 4 Jahre alten
Barrique-Fässern (franz. Eiche),
unfiltriert, hefetrüb gereift
Mai 2016
12%
5,5 g/l
5,0 g/l
Schraubverschluss
8-10 Grad
Enthält Sulfite
Gegrillter Fisch, Schalentiere
Oder... Versuchen Sie ihn einfach
mal zu einer deftigen Wurstplatte
Glass Weisswein

Karte Baden-Württemberg


Helmuth Hirth, der "Anti-Schwabe", einst der ungeliebte Provokateur – inzwischen ist er das Vorbild einer ganzen Region: Der rebellische Winzer wollte keine billigen Zechweine produzieren, stattdessen setzte er auf Qualität.

Er hat seine Winzerkollegen geärgert und provoziert, T-Shirts getragen mit dem Aufdruck "Trinker kennen Württemberger", um die seiner Meinung nach fehlende Qualität ihrer Weine anzuprangern. In seiner Heimatgemeinde Obersulm-Willsbach in Württemberg ist er wegen seiner provokanten Gesten und Sprüche berüchtigt. Anti-Schwabe hat man ihn geschimpft. So manche Diskussionsrunde schlitterte am Rande eines Eklats entlang. Aber Helmuth Hirth kann einfach keine Mittelmäßigkeit ertragen.

Ende der 1990er Jahre war es vor allem in den Winzergenossenschaften noch üblich, möglichst viel Ertrag zu erzeugen. Die Weinberge wurden ausgebeutet. Der dickköpfige Hirth begann eine Art Glaubenskrieg gegen diese "Immer-mehr-und billig-Mentalität". Als sein Vater verstarb, sollte Hirth im Jahr 2000 in den Weinbaubetrieb seiner Eltern einsteigen. Der Qualitätsfanatiker sah nur einen Weg für sich: Er ließ die Lagen und die Böden auf ihr Potential prüfen. Das Resultat überraschte ihn: Die Weinberge am Fuß der Löwensteiner Berge besitzen das Potential, um große Weine zu erzeugen.

Er begann seine Weinberge umzustrukturieren und konzentrierte sich auf wenige Rebsorten: Riesling, Auxerrois, Dornfelder und Lemberger. Hirth begrenzte den Ertrag seiner Reben rigoros, er verzichtete auf Dünger und bewirtschaftete seine Weinberge naturnah. Das Weingut betreibt inzwischen biologisch-organischen Weinbau und ist Mitglied bei Ecovin, dem weltweit größten Verband ökologisch arbeitender Weinbaubetriebe.

Im Keller wird ohne große Technologie und wilden Apparaturen gearbeitet. Verfahren wie Kurzzeithocherhitzung und Mikrooxidation, die den Reifeprozess des Weines beschleunigen sollen, lehnt er ab. "Manchmal ist es mein wichtigster Beitrag nichts zu tun".

Inzwischen hat das Weingut seine Rebfläche auf 10 ha erweitert. Spätburgunder ist dazu gekommen, auch noch Weißburgunder und Trollinger.
Aus: (Merian / Kolumnen / nachgeschenkt)