Pinot-Sekt Rosé 2014 - Brut - BIO-Sekt - Weingut HIRTH

Art.Nr.:
26027
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Ein Traum von einem Rosé-Sekt!
Er funkelt in einem wunderschönen „Rosa“ im Glas. Ein unglaublich beeriger Duft in der Nase. Man denkt sofort an Frühling oder Sommer……oder an ein Essen mit Schalentieren. Im Abgang hat er enorm viel Volumen und Nachhaltigkeit.

Eine willkommene Erfrischung im Sommer und auch der optimale Begleiter bei allen Feierlichkeiten.

Für diesen Sekt wurden ausschließlich Trauben vom Schwarzriesling verarbeitet.
Ein Genuss!

Rebsorte:
Geschmack:
Ausbau:
Alkohol in % vol.
Verschlusstyp:
Trinktemperatur:
Allergenhinweis:
Empfohlene Speisen:




Logo Ecovin
100% Schwarzriesling
Trocken – Brut
Stahltank – Flaschengärung
12,5 %
Naturkorken
7-9 Grad
Enthält Sulfite
Schalentiere oder als Aperitif
zu allen Feierlichkeiten
Glass Weisswein

Karte Baden-Württemberg


Helmuth Hirth, der "Anti-Schwabe", einst der ungeliebte Provokateur – inzwischen ist er das Vorbild einer ganzen Region: Der rebellische Winzer wollte keine billigen Zechweine produzieren, stattdessen setzte er auf Qualität.

Er hat seine Winzerkollegen geärgert und provoziert, T-Shirts getragen mit dem Aufdruck "Trinker kennen Württemberger", um die seiner Meinung nach fehlende Qualität ihrer Weine anzuprangern. In seiner Heimatgemeinde Obersulm-Willsbach in Württemberg ist er wegen seiner provokanten Gesten und Sprüche berüchtigt. Anti-Schwabe hat man ihn geschimpft. So manche Diskussionsrunde schlitterte am Rande eines Eklats entlang. Aber Helmuth Hirth kann einfach keine Mittelmäßigkeit ertragen.

Ende der 1990er Jahre war es vor allem in den Winzergenossenschaften noch üblich, möglichst viel Ertrag zu erzeugen. Die Weinberge wurden ausgebeutet. Der dickköpfige Hirth begann eine Art Glaubenskrieg gegen diese "Immer-mehr-und billig-Mentalität". Als sein Vater verstarb, sollte Hirth im Jahr 2000 in den Weinbaubetrieb seiner Eltern einsteigen. Der Qualitätsfanatiker sah nur einen Weg für sich: Er ließ die Lagen und die Böden auf ihr Potential prüfen. Das Resultat überraschte ihn: Die Weinberge am Fuß der Löwensteiner Berge besitzen das Potential, um große Weine zu erzeugen.

Er begann seine Weinberge umzustrukturieren und konzentrierte sich auf wenige Rebsorten: Riesling, Auxerrois, Dornfelder und Lemberger. Hirth begrenzte den Ertrag seiner Reben rigoros, er verzichtete auf Dünger und bewirtschaftete seine Weinberge naturnah. Das Weingut betreibt inzwischen biologisch-organischen Weinbau und ist Mitglied bei Ecovin, dem weltweit größten Verband ökologisch arbeitender Weinbaubetriebe.

Im Keller wird ohne große Technologie und wilden Apparaturen gearbeitet. Verfahren wie Kurzzeithocherhitzung und Mikrooxidation, die den Reifeprozess des Weines beschleunigen sollen, lehnt er ab. "Manchmal ist es mein wichtigster Beitrag nichts zu tun".

Inzwischen hat das Weingut seine Rebfläche auf 10 ha erweitert. Spätburgunder ist dazu gekommen, auch noch Weißburgunder und Trollinger.
Aus: (Merian / Kolumnen / nachgeschenkt)